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Populisten und Big Data höhlen liberale Demokratie aus

was schon längst unheimlich ist, läuft mit Corona zur Hochform auf I

Gestern im dlf: Der Publizist Roger de Weck hält eine Modernisierung der liberalen Demokratie für notwendig, um sie zukunftsfähig zu machen. Sowohl Populisten als auch Big Data höhlten letztendlich die liberale Ordnung aus, sagte Roger de Weck im Dlf, ist einführend auf der Seite des dlf zu lesen. Populisten skandalös zu finden, ist längst common sense bei Leuten, die was auf sich halten. Aber Big Data? Jeder kennt Leute, die absahnen dank Big data, und man solle ja nicht gleich die technischen Möglichkeiten verteufeln ... weiter beim dlf: die liberale Demokratie habe es auch mit einer anderen Form des Autoritarismus zu tun, sagte de Weck: mit einem übermächtigen Verbund aus Big Data und Big Money. „Und dieser ist eine in der Weltwirtschaftsgeschichte einzigartige Konzentration von Macht.“ Big Data werde aus dem Digitalisierungsschub, den die Coronakrise bringe, gestärkt hervorgehen.

Zu hören ist alles hier.

Wegen Betriebsamkeit außer Betrieb? Kein Spirit? Lassen Sie sich Ihr Profil nicht nehmen! Jetzt nicht einlullen und verängstigen lassen - jetzt sind kläre Köpfe, eine wache Bürgergesellschaft gefragt. Was lohnt sich zu lesen, zu hören? Was ermutigt, etwas zu tun, was ermüdet nur? Der Deutschlandfunk ist ein Segen, Interviews geben entscheidende Aufschlüsse. Und wir kommen ins Gespräch. Ungeahnte Kombinationen ergeben sich, ein Team von Bürgern findet sich – und zeigt Profil.

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Here we are

a decisive American way of facing Corona

We are living through an historic moment, a time unlike an other, one that will be remembered for generations to come. We did not ask for this time or want this, but here we are. And even if we do not know the outcome in all its details, we know this much: we want future generations to know we lived through this time with grace and courage, that we faced reality together and cared for one another with a fierce love and relentless hope, that we practiced what we preached and lived what we believed until we got through it and made sure others got through it with us. Look through the eyes of faith, not fear and see the truth revealed; yes, it will get worse, but we will get stronger. The predictions that things will get worse are grounded in the exponential growth of the virus. But remember that only triggers exponential growth in our resolve to overcome it. In the end the virus will do its worst, but we will have done our best.

Rt. Rev. Steven Charleston, Native American/Indigenous Ministries, Episcopal Church

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Wissen Sie noch: "Make eye contact and small talk"?

Timothy Snyder auch in Coronazeiten ein guter Tipp

Von: <degkwitz@profildurchsprache.com>
Datum: 27. März 2020 um 09:30:00 MEZ
An: Arnold
Isn´t it strange how Timothy Snyder´s recommendations in On Tyranny fit to the situation now - like Make eye contact, stand out, establish a private life, be calm when the unthinkable arrives?

Having a coffee and chatting with the Italian family stellten sich the Gänseblümchen auf Snyders Titelseite ein while mentioning Corona.

good Morning!
maria

 

Schauen Sie mal rein in das Buch - und in den 8. Dezember 2019 hier bei uns auf dem Blog!

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Verfallt nicht ins Selbst, liebe Leute,

richtet Euch auf, erhebt Euer Haupt, nehmt andere ins Blickfeld!

Verfallt nicht in Selbst (-bezogenheit, -mitleid, -gerechtigkeit, -beweihräucherung, -sorge, -verliebtheit, -bespiegelung) wie diese Tulpe -

da kommt man nicht so schnell wieder raus/ weg/ hoch,

denn man ist geknickt wie sie:

Richtet Euch auf, erhebt Euer Haupt, nehmt andere in Euer Blickfeld!

Da kann man mit anderen Himmel und Sonne sehen - zur gegenseitigen Freud&Wonne.

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Lichtblick & Wegweiser

Wahlschein der Bürgerinitiative in Meissen leuchtet und weist weiter Wege

Vor allem, wenn die Tage ins Meißner Dunkel führen, wird man dank Bürgerinitiative Bürger für Meißen - Meißen kann mehr wie einstens im Mai 2019 (am 24.+26.5. findet sich jeweils ein Eintrag im Blog) wieder neu +++ kompetent +++ unverbraucht.

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Wie wär´s mal wieder mit Persönlichkeit?

haltung&Fokus

Fortbildung für junge Lehrer. Wir trainieren Haltung. Wir suchen uns eine Position im Raum, jede(r) für sich, Standpunkt einnehmen, Gruppendynamik ausblenden. Gut stehen, auf beiden Beinen, aufrecht, frei, Arme hängen, Rückgrat empfinden, zeigen. Ohne Rückgrat ist man kein Partner. Ruhig atmen. Nur Präsenz zeigen, nicht den Boss makrieren (das braucht´s auch nicht immer im Klassenzimmer). Wir schauen uns im Raum um. Mitmenschen wahrnehmen, ohne Lächeln, ohne Nicken. Keine Bewertung, kein Komparativ, keine Show. Wir gehen ein paar Schritte. Andere Perspektive auf den Raum. Im Raum der (unbegrenzten?) Möglichkeiten probieren wir jetzt einen (1) Fokus aus: jede(r) lässt sich das Wort auf der Zunge zergehen, das im Moment am Herzen liegt. Eine Kleinigkeit. Respekt, Demokratie, Spaß, Kooperation ... noch klingt es zaghaft. Einfach so ein einzelnes Wort? Probieren dürfen, nicht können müssen. Langsam finden die ersten Form und Geschmack daran, auszusprechen, was am Herzen liegt. Einfach nur mein eines kleines Herzensanliegen, jetzt, im Moment.

Ist das schon Haltung? Ist das schon Fokus? So banal, so konkret? Einfach so, hier und jetzt, ganz und gar? Ja, so wär´s mal mit Persönlichkeit. Probieren Sie´s! Wir unterstützen Sie gerne.

Beispiel: Die alte Dame, die hier andachtsvoll ihre neugeborene Urenkelin liebkost, hinterließ uns ihren Dolch aus ihrem Schmuckkästchen, falls sich Gelegenheit für einen not-wendigen Tyrannenmord böte; sie trug ihn bis 1945 stets bei sich. Haltung ohne Ambiguität gibt es nicht. Fokus ist die Klarheit des Moments, Geistesgegenwart.

PS von Albert Camus: "An Kaisern fehlt es uns nicht, nur an Persönlichkeiten."

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"Make eye contact and small talk"

Seien Sie ansprechend Hat Rückhalt von Timothy Snyder

Seit 2017 macht ein im besten Sinne amerikanisches Buch die Runde - zum Anfassen (eine haptische Freude) ebenso wie in Vorträgen:  ON TYRANNY von Timothy Snyder (Levin Professor of History at Yale and a permanent fellow at the Institut of Human Sciences in Vienna). Der Historiker hat auf Basis seiner Forschungen zu NS-Zeit und Kommunismus einen kleinen Ratgeber mit einladenden Tips gegen den Niedergang der Demokratie geschrieben. Seine Kenntnisse alltäglicher Details geben Alltagsmomenten eine bewegende Tiefe. Ein Beispiel ist seine zwölfte Einladung "Make eye contact and small talk". Jede eröffnet Snyder mit einem schlicht und ergreifenden Abstract, so auch seine zwölfte: "This is not just polite. It is a part of beiing a citizen and a responsible member of society. It is also a way to stay in touch with your surrending, break down social barriers ..." Der historische Hintergund: für Verfolgte jeglicher Unterdrückung ist ein Lächeln, ein Händedruck, ein Augen-Blick, ein Grusswort - banale Gesten in alltäglichen Situationen - von enormer Bedeutung. Wenn Freunde, Kollegen, Bekannte wegschauen oder ausweichen, wächst die Furcht. Snyder ermuntert: "If you affirm everyone, you can be sure, that certain people will feel better." Machen wir mit, seien wir ansprechend!

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"Common Sense nicht ausgebildet"

warum es Solidarität in Ostdeutschland schwer hat

Wieder einmal von Verwandten aus Westdeutschland zurück in Meißen, wieder einmal in Fülle Fragen von Freunden zu Urwald oder Jenseits: "Was ist denn bei Euch da drüben los? Geht´s den Ossis echt so schlecht oder warum wählen die alle AfD?" Heute hat der Deutschlandfunk eine Antwort in einem Beitrag zu 30 Jahre Gründung SPD in Ostdeutschland:

Statt der Sozialdemokratie ist mittlerweile im atheistisch geprägten Osten die AfD besonders stark. Deren Klientel sind zum großen Teil leistungsorientierte Aufsteiger, die sich nach dem Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft ohne fremde Hilfe durchboxten. Die Flüchtlingshilfe hätten viele dieser Menschen als falsche Barmherzigkeit abgelehnt, sagt Misselwitz, selbst ausgebildeter Theologe. Die SPD habe versäumt zu erklären, dass es um Solidarität gehe:

„Die Sozialdemokratie setzte immer darauf, dass Menschen sich durch Arbeit ihr Leben gestalten. Nach Prinzipien eines Solidaritätsgedankens, der auf Gegenseitigkeit beruht. Ich geb was rein und krieg was wieder. Das ist jetzt nicht der Barmherzigkeitsgedanke: Ich gebe was ab und will gar nicht wissen, was ich dafür wieder bekomme. Und in dieser Schicht, die im Grunde die Aufsteigerschicht war in Ostdeutschland, in dieser Schicht ist diese Art von Common Sense nicht ausgebildet worden.“

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Lange haben wir das Lauschen verlernt!

Experiment Profilieren mit Literatur III

Probieren dürfen, nicht können müssen:

beginnen Sie, den unten stehenden Text vernehmlich zu sprechen - lesen Sie ihn sich nicht erst leise durch - sprechen Sie ihn nicht gleich ganz durch - analysieren Sie nicht - stocken Sie ruhig - lassen Sie Worte auf der Zunge zergehen - versuchen Sie gleich noch einmal, was Sie gleich noch einmal probieren wollen - genießen Sie den Widerstand der Konsonanten - Sie brauchen nichts gleich zu verstehen -

 

Jesaja sagt: Ehe es wächst, lasse ich es euch erlauschen.

 

Lange haben wir das Lauschen verlernt!

Hatte Er uns gepflanzt einst zu lauschen

Wie Dünengras gepflanzt, am ewigen Meer,

Wollten wir wachsen auf feisten Triften,

Wie Salat im Hausgarten stehn.

 

Wenn wir auch Geschäfte haben,

Die weit fort führen

Von Seinem Licht,

Wenn wir auch das Wasser aus Röhren trinken,

Und es erst sterbend naht

Unserem ewig dürstenden Mund –

Wenn wir auch auf einer Straße schreiten,

Darunter die Erde zum Schweigen gebracht wurde

Von einem Pflaster,

Verkaufen dürfen wir nicht unser Ohr,

O, nicht unser Ohr dürfen wir verkaufen.

Auch auf dem Markte,

Im Errechnen des Staubes,

Tat manch einer schnell einen Sprung

Auf der Sehnsucht Seil,

Weil er etwas hörte,

Aus dem Staube heraus tat er den Sprung

Und sättigte sein Ohr.

Presst, o presst an der Zerstörung Tag

An die Erde das lauschende Ohr,

Und ihr werdet hören, durch den Schlaf hindurch

Werdet ihr hören

Wie im Tode

Das Leben beginnt.

 

Nelly Sachs, 1891-1970, aus: In den Wohnungen des Todes (1947)

glauben Sie nicht, dass es eine richtige Lösung gibt - spielen Sie Worte Klänge Tempi durch - hören Sie den Text, während Sie sprechen - probieren Sie Varianten - trauen Sie der Entwicklung - optimieren Sie, was&wo Sie wollen - bewerten Sie weder sich noch den Text, solange Sie probieren - beissen Sie sich die Zähne aus - finden Sie Ihre Fassung von heute - probieren Sie morgen anderswo eine andere Fassung -

Viel Vergnügen!

(Probieren Sie auch Experiment Profilieren mit Literatur I und II!)

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Stimmen Sie sich mal wieder neu, lauschen Sie! 

Hartmut Rosa offeriert die Tonalität der Resonanz - auch für die Politik.

Manche spielen Geige, andere Schlagzeug. Intonation und Rhythmus müssen stimmen für hinreißende Melodien und Beats. Sie spielen kein Instrument? Jedes Menschen Instrument ist der Körper. Der lässt sich auch stimmen. Hören Sie mal! Stimmen Sie? Wie klingen Sie? Gefällt´s Ihnen? Wie klingt´s zusammen mit anderen? Nur nicht gleich an Optimieren denken! Wer ist nicht mal verstimmt?! Einfach mal lauschen, was anderes probieren, an Wirbeln drehen, das Becken mobilisieren - wie Geiger und Schlagzeuger auch.

Ist Ihnen schon aufgefallen: beim Lauschen oder Hören sind Sie weder aktiv noch passiv.  Beim Lauschen oder Hören sind wie eine Antenne. Sie sind eingeschaltet, machen aber nichts. Oder doch? Ist Wahr- oder Aufnehmen eine Aktion? Oder lassen Sie sich dabei ganz passiv abfüllen? Es gibt Situationen, die sind nicht eindeutig aktiv oder passiv. Auf Deutsch haben wir dafür Ausdrücke wie "Und es geschah ...", "so wird´s was", "das kommt vor" etc. Es gibt Sprachen, die haben für so ein Zusammenspiel von Faktoren und Akteuren eine dritte Ausdrucksweise neben aktiv und passiv: das Medium oder Mediopassiv. Ohne dieses sog. Mediopassiv sind "unsere" alten Griechen wie Platon und Aristoteles, die Theaterautoren Aischylos und Euripides, aber auch die alte Sappho mit ihren Liebesgedichten oder die biblische Maria mit ihrem "Dein Wille geschehe" weder denkbar noch verständlich. Wird Philosophie, Theater, Liebe und alle möglichen Arten von possible Impossibilities überhaupt ohne Zusammenspiel, ohne Mediopassiv?

Der Soziologe Hartmut Rosa empfiehlt mit seinem bemerkenswerten Komunikationsmodell (irgendwie wird man hinter den Bezahlartikel in der ZEIT schon kommen) das Mediopassiv auch als politischen Stil: in einem mediopassivem Verhältnis zwischen Bürgerinnen und Bürgern sieht er die Möglichkeit, im Zusammen-Handeln etwas Gemeinsames entstehen zu lassen (ohne dass Aktionisten aufeinander wie Gockel zugehen).Voraussetzung laut Rosa: sich berühren, verwandeln zu lassen; "und das ist etwas ganz anderes als die Fähigkeit, Kompromisse zu schließen." Beteiligung müsse dann nicht mehr am Grad der Durchsetzung von Interessen gemessen werden. D.h. die Machtfrage stellt sich anders, sekundär, gelegentlich auch gar nicht mehr.

Lauschen ist ein ganz einfaches, ganz alltägliches, hoch komplexes Beispiel von Mediopassiv. Lauschen stellt keine Machtfrage, auch nicht gegenüber Ihnen mit Selbstoptimierungsfragen à la "war ich gut? wie werde ich besser?". Lauschen fördert Feinsinn. Lauschen ist Lebensqualität. Lauschen ändert die Stimmung.

Probieren Sie mal, lauschen Sie! Sie werden zusammen mit anderen Profil gewinnen für hinreißende Melodien und Beats.

Stimmt&acute;s noch? Profil durch Lauschen

Stimmt´s noch? Profil durch Lauschen

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Die Schweiz mit neuem Profil: Machtverschiebung bei Nationalratswahlen

von nationalkonservativ zu mitte-links

Lichtblick in calvinistischem Grau?

Lichtblick in calvinistischem Grau?

Kann es wirklich wahr sein, dass die SVP unter den Grünen binnen Kürze geschmolzen ist wie ein Schweizer Gletscher? In der ZEIT gilt es heute Abend als ausgemacht. Details gibt´s beim Tagesanzeiger und der NZZ. Wohl bekomm´s!

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Profil per Partizipation - alle lernen mehr als man denkt.

eine neue Harvard-Studie bringt Ergebnisse von Synergien ans Licht

 In der Methodenflut greift man gerne auf die "guten alten Methoden" zurück. Auch bei Teamarbeit erscheinen manche Experimente wie Zeitverschwendung. Und dann greift man doch selbst wieder durch in der Annahme, dass es "eben doch klare Ansagen" braucht. Eine neue Harvardstudie macht deutlich, dass auch viele "lerner" meinten, sie lernten mehr, wenn ihnen jemand sagt, was sie zu tun haben, als bei Varianten von "active learning", aber das Gegenteil sei der Fall. Lesen Sie selbst, wie man mit modernen Mitteln das alte Handwerk von Partizipation und Synergien belegen kann.

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Be drunk - Experiment Profilieren mit Literatur II

probieren dürfen, nicht können müssen

beginnen Sie, den unten stehenden Text vernehmlich zu sprechen - lesen Sie ihn sich nicht erst leise durch - sprechen Sie ihn nicht gleich ganz durch - analysieren Sie nicht - stocken Sie ruhig - lassen Sie Worte auf der Zunge zergehen - versuchen Sie gleich noch einmal, was Sie gleich noch einmal probieren wollen - genießen Sie den Widerstand der Konsonanten - Sie brauchen nichts gleich zu verstehen -

 

Il faut être toujours ivre, tout est là ; c'est l'unique question. Pour ne pas sentir l'horrible fardeau du temps qui brise vos épaules et vous penche vers la terre, il faut vous enivrer sans trêve. Mais de quoi? De vin, de poésie, ou de vertu à votre guise, mais enivrez-vous! (Baudelaire)

 

oder lieber auf Englisch? Baudelaire wird es Ihnen verzeihen:

 

You have to be always drunk. That's all there is to it—it's the only way. So as not to feel the horrible burden of time that breaks your back and bends you to the earth, you have to be continually drunk. But on what? Wine, poetry or virtue, as you wish. But be drunk.

 

glauben Sie nicht, dass es eine richtige Lösung gibt - spielen Sie Worte Klänge Tempi durch - hören Sie den Text, während Sie sprechen - probieren Sie Varianten - trauen Sie der Entwicklung - optimieren Sie, was&wo Sie wollen - bewerten Sie weder sich noch den Text, solange Sie probieren - beissen Sie sich die Zähne aus - finden Sie Ihre Fassung von heute - probieren Sie morgen anderswo eine andere Fassung -

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wie wir uns hier profilieren

grosse Grüße aus Meissen

Mit 70qm dürfte dies einer der größten Stimmzettel der Weltgeschichte sein, mit 161 Kandidaten für 24 Plätze im Stadtrat einer der personell umfangreichsten. Wo "Bürger für Meißen", da "Meißen kann mehr" - so das Profil der Bügerinitiative www.buerger-meissen.de.

Wir haben uns erlaubt, diesen kleinen Hinweis am Elbufer gegenüber der historischen Altstadt von Meissen an einer Bauruine zu platzieren, fünf Tage bevor die Wähler am 26. Mai 2019 mit drei Kreuzen ihr Profil zeigen.

"B&uuml;rger f&uuml;r Mei&szlig;en - Mei&szlig;en kann mehr" Liste 9 mit 34 Kandidaten

"Bürger für Meißen - Meißen kann mehr" Liste 9 mit 34 Kandidaten

Eine unserer entscheidenden Tankstellen: das Meissner Schwein.

Ein Segen, wenn Qualität&Quantität sich gefunden haben!

Tradition seit 1888. https://www.meissner-schwein.de/

Tradition seit 1888. https://www.meissner-schwein.de/

Auf Ihr Wohl!

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Einen MOment über den TELLERRAND

Tickets für "seien sie ansprechend" sind da.

Unsere Tickets - frisch eingetroffen, in Dresden produziert.

Unsere Tickets - frisch eingetroffen, in Dresden produziert.

Holen Sie sich Ihre Tickets für "raus aus Trott und Starre!" mit "Seien Sie ansprechend" - mindestens 1 x täglich. Wo Sie ins Gespräch kommen, da sieht die Welt ganz anders aus. Mit diesen Tickets können Sie mal anders: da sprechen Sie von selbst an.

Bestellen Sie hier: http://www.ansprechend-sein.de/

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outstanding profiles

zwischen New York City und Magnetsried

Sie arbeiten an Ihrem Profil? Sie hätten´s gern outstanding? Wir helfen gerne. Mit unseren Partnern ein Kinderspiel, z.B.:

Photo: maria degkwitz

Photo: maria degkwitz

Dame im Tompkins Square Park in NYC/ East Village grüßt Pfau vom Weiher bei Magnetsried vor den Toren von Seeshaupt am Starnberger See:

Photo: Bero von Fraunberg

Photo: Bero von Fraunberg

Schauen Sie bei uns rein: wir entwickeln Profile von Teams, Personal, Persönlichkeit.

Wir kommen zu Ihnen.

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gemeinsam ansprechend

paarweise

Selten, dass ein Paar zusammen ansprechend ist. Wie oft machen sie sich einen Sport daraus, sich gerade in Gesellschaft auf Kosten des anderen zu profilieren. In ihrem Frühwerk portraitiert Veronika Fischer ein älteres Paar in Freiburg, das anspricht.

Kohlezeichnung Veronika Fischer

Kohlezeichnung Veronika Fischer

Ein später Frühling, einer der letzten des Paares - aber ungebrochen.

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Profil&Sprache

Katalog Ausstellung Wei&szlig;e Rose

Katalog Ausstellung Weiße Rose

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Wir sind ansprechend.

Wir sind für Sie da.

Wir sind für Sie unterwegs.

Das Wahlmobil der Bürgerinitiative "Bürger für Meißen - Meißen kann mehr" haben Sie vielleicht schon gesehen.

So sehen drei von uns aus.

So sehen drei von uns aus.

So w&auml;hlt man wohl am besten am 26. Mai in Mei&szlig;en.

So wählt man wohl am besten am 26. Mai in Meißen.

Wählen Sie ansprechend!

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sprechendes Schweigen?

Grüße von Alters her

Spricht er oder schweigt er, der Wagenlenker von Delphi?

Photo: Jakob Polak

Photo: Jakob Polak

Ich lausche ihm.

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zusammen kehren

wir machen auch Wege ansprechend

Meißen hat alpine Straßenstrukturen. Für jeden, der Räder zur Fortbewegung braucht, die kleiner sind als Autoreifen, ein unüberwindbares Hindernis - vor allem auf dem Weg zur Perle der Stadt, dem Burgberg.

"Pech!" sagen die einen, man könne nicht alles haben. "Dann wollen wir mal zusammen kehren," sagen wir. Mit speziellem Streugut vom Meißner Bauhof füllen wir Abgründe zwischen historischen Pflastersteinen auf. Wir machen Meißen ansprechend, auch für Rollstuhl-und Rollatoren-, Kinderwagen- und Dreirad-, Einkaufswagen- und Skateboardfahrer.

6. April 2019 auf der Mei&szlig;ner Freiheit

6. April 2019 auf der Meißner Freiheit

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Wie es zu „Seien Sie ansprechend“ kam?

Was in Sachsen los ist, weiß man ja.

 

Eine Freundin hatte zum Wahljahr 2019 die Courage, sich auf den Weg zu einer Kandidatur für den sächsischen Landtag zu machen. Per Partei will sie für mehr Miteinander werben. Hut ab! Partei? Hm, dachte ich. Ich mache lieber bei einer Initiative mit - oder starte eine. Jetzt mache ich beides: ich mache mit bei der "Bürgerinitiative Bürger für Meißen - Meißen kann mehr" (buerger-meissen.de) und habe eine gestartet: Ansprechend sein gegenüber anderen, ist erfrischend menschlich(er) - nicht nur für Sachsen (ansprechend-sein.de). Machen Sie mit? Gratis-Tickets gibt´s auf der homepage.

 

ein Initiative von Profil durch Sprache

ein Initiative von Profil durch Sprache

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Sachsen in Schieflage?

oder schon am Baum erhängt?

Nicht doch, na hören Sie mal!

Haben wir denn die Wahl?

Na klar. In diesem Jahr. Im Mai und September.

Küssen Sie wach, zeigen Sie Profil, geben Sie Halt, sprechen Sie an -

wer wo auch immer Ihr Gegenüber, wer wo auch immer Ihr Nebenmann!

Wir werden den/ die/ das Sachsen doch nicht einer Fahrt ins Blau überlassen?!

Nein, nimmermehr! Ich bitte sehr.

Versprochen?! Vielleicht überlegen Sie noch, ob Sie bei Ihrer Wahl den roten Vogel gänzlich verrecken lassen wollen. Dem ist bisweilen so sau unwohl ist auf der Schulter des starken Mannes. Wir wollen sie nicht begraben, die SPD.

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Profil-Bildung solo

lassen Sie sich profilieren!

Wie sich persönlicher Ausdruck entwickelt, ist in Langzeitstudien augenfällig. Je intensiver und eigenartiger die Varianten und Spielarten, desto markanter die Spuren, Ihr Profil.

Ihr Persönlichkeitsprofil kommt in Sprache binnen Kürze auf den Punkt. Das läßt sich trainieren - in Spielräumen. Die eröffnen wir.

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Tunnelblick ist wie ...

... zu tief in die Flasche schauen.

nix wie raus aus dem Tunnel!

1 x täglich ansprechen, aussprechen - Sie werden Ihre helle Freude dran haben.

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Schlüsselqualifikation

upside down

BvFr Seeshaupt

BvFr Seeshaupt

„Schlüsselqualifikationen setzen sich mithin aus einem breiten Spektrum übergreifender Fähigkeiten zusammen, die sowohl aus dem kognitiven als auch aus dem affektiven Bereich stammen. Diese Kompetenzen können in verschiedenen Situationen und Funktionen flexibel und innovatorisch eingesetzt und übertragen werden.(wikipedia)“

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Robert Habeck nicht mehr ansprechbar?

Habeck Ohne Twitter und facebook

isses jetzt aus und vorbei mit Robert Habeck? Oder will der nur mal

daß er sich jetzt quasi selbst ausgeschaltet hat? Na das wird man doch wohl mal

dürfen. Denn es gibt wirklich viele coole Leute, die sind bei nix, auch nicht bei mails, aber die haben was drauf. Aber wenn der oder die bei nix is, wie soll ich den oder die dann ansprechen? Man muss mal aussteigen - das meint doch offenbar auch Robert Habeck, jedenfalls klingt das so bei zeit online heute am 7. Januar. Aussteigen aus dem Bett, aus dem Haus, aus dem Tunnel, aus dem Stress, aus der sog. Effizienz. Und dann mal jemanden aussprechen lassen, den man live hat ansprechen können. Eigentlich ganz normal, aber irgendwie aus der Mode gekommen: alles Wesentliche Aug´ in Aug´ oder Ohr an Ohr  und ansprechen. Und dann mal sehen, was passiert - sicher kein Algorithmus (laut Wikipedia übrigens die lateinische Variante des Namens eines persischen Menschen, der ein Meister des Rechnens war). Wohl bekomm´s!

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Hier stehe ich. Kann ich auch anders? 

ein lebenslänglicher Versuch über die Schwierigkeit, nein zu sagen - gegen das Schweigen der Lämmer.

Hier stehe ich. Kann ich auch anders? mag sich der Jubilar fragen, und weiter: Ich bin Pfarrer, evangelischer Pastor, Protestant. „Protestari heißt seiner gerichtlichen Bedeutung nach: sich zur Wehr setzen gegen ein verstrickendes Schweigen,“ so der Theologe Klaus Heinrich in seinem Versuch über die Schwierigkeit nein zu sagen. „Sprachlosigkeit ist das Nichts, gegen das sich das NEIN des Protestierenden richtet.“ Das öffentliche NEIN eines öffentlichen Zeugen (pro-TESTari) vor Zeugen.

Mein erstes öffentliches Nein, erinnert sich der Jubilar, 14 Jahre alt war ich, war das gegen das Nichts verweigerter Bildung, wegen – mangelhafter? – „gesellschaftlicher Bedingungen“ für die Oberschule. Der zweite Weltkrieg hatte uns mit nichts zurückgelassen.

1958 das NEIN gegen das Zuchthaus-Nichts für Studentenpfarrer Schmutzler wegen „Staatshetze“, die Quittung kommt umgehend: die Entlassung aus dem Institut.

Mitte der 60er das NEIN gegen die Deponierung behinderter Kinder ins gesellschaftliche Nichts an der sächsischen Peripherie in G.

Hätte ich anders gekonnt? Nein. Und aus jedem NEIN ließ sich schöpfen: mit schulischer Selbst-Behauptung komme ich an Bücher en masse, am Institut schulen sie mich in Demokratie; die Solidarität mit Schmutzler fokussiert mich auf DAS Buch: Theologiestudium in L.; dann die Quelle des Lebens: meine Frau [...]

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